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Jobs und andere Katastrophen

Mittwoch, 15. Oktober 2008

*grrrr* *grummel* *harrrr*

Na herrlich. Ist das Leben nicht schön. Wundervoll.

...

Ich bin dermaßen... Genervt, abgefuckt, wie auch immer! *grrrr* Als ob meine zwei Jobs die ich absolut undankbar finde, nicht schon genug Nerven kosten würden, nein, es muss immer wieder was neues dazu kommen.

Eben wurde ich angerufen, von meiner Kassenaufsicht. Habe wohl einer Kundin ihr Rückgeld nicht (vollständig) zurückgegeben. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Aber ich hatte gerade erst angefangen zu arbeiten, es war weder voll noch stressig. Die Kundin hat jedenfalls heute im Markt angerufen. Das ist gestern passiert. Morgen bin ich wieder im Markt und darf zum Chef ins Marktleiterbüro. Freu ich mich schon riesig drauf. Wie ein Schneekönig. Das wird schön, wenn ich mir seinen strafenden Blick antun darf, seine Predigt, ja, vielleicht schenkt er mir ja auch was. Eine Abmahnung mindestens. Vielleicht ja auch direkt die Kündigung! Juhu. War ja nicht das erste mal, dass ich Scheiße gebaut habe, die ich mir im Prinzip selbst nicht erklären kann.
Von meiner Kassenaufsicht durfte ich mir ja schon anhören, dass ich vielleicht zu viel arbeite und mich deshalb nicht konzentrieren kann. Vielleicht liegt es aber auch ganz einfach daran, dass ich so WAAAAAAHNSINNIG viel Freude an diesem Job habe! Juhu!

(Alle kleinen Kinder, die schon lesen können, nehmt das nicht in euer Vokabular auf:)

Es kotzt mich alles so derbe an!!!!

Warum kann ich kein Bär sein? Dann könnte ich jetzt Winterschlaf halten und im Sommer anfangen zu studieren, bzw. meinen Sprachkurs anfangen.

Aber ich bin ja leider kein Bär. Wenn ich einer wäre könnte ich auch einfach meine Chefs fressen. Aber das ist ja auch keine Lösung.

Naja, bleib ich halt Mensch. Sehr genervter Mensch.

Was kommt bitte als nächstes?

Mittwoch, 13. August 2008

Murphy's Gesetz...

Heute war ein grauenhaft grauenschrecklicher Tag. War heute im Praktiker und- wie Murphy's Gesetz es ja bereits prophezeit: Wenn etwas schief geht, dann geht alles schief, was schiefgehen kann. Und heute ist an der Kasse so einiges schief gegangen. Ich schiebe das auf den bösen "Mittwoch den dreizehnten"! Also werde ich jetzt an jedem Mittwoch den Dreizehnten zittern vor dem nächsten grauenhaft grauenschrecklichen Tag.

Ansonsten gehts mir gut. Mein bevorstehender Urlaub mit Martin beflügelt mich, sodass ich so viel wie möglich momentan arbeiten gehe. Man will sich im urlaub ja auch mal was gönnen. Außerdem ist mein Laptop auf dem weg zu mir. Er wird wahrscheinlich erst übernächste Wocvhe eintreffen (hoffentlich noch vor dem Urlaub), aber er ist unterwegs.

In den Urlaub gehts übrigens nach Egmond an Zee. Das war ein Geheimtipp von meiner besten Freundin Jey. Die wollte da auch immer hin und nun kann ich ihr ja berichten, ob es sich lohnt.
Martin und ich haben da ein Appartment gebucht für zwei Personen, mit riesen Terrasse, Küche Schlaf- und Wohnzimmer, Fernsehen, Internet (nicht so wichtig) und (das wichtigste) Blick aufs Meer. Ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich sehne mich vor Allem nach dem Meer. Nach dem Rauschen, nach dem Horizon... So sehr, dass ich schon bei Fotografien davon anfange zu heulen. Dementsprechend schön wird sicherlich das Wiedersehen mit Mutter Meeresflut. Eigentlich stand für mich ja fest, dass dieses Jahr kein Urlaub drin ist, allein finanziell schon nicht. Aber ich konnte einfach nicht anders. Ich muss mal hier raus, wenn es auch nur für eine Woche ist. Eine Woche abschalten, Energie tanken, und ein paar wundervolle Stunden mit dem Menschen verbringen, den man über alles liebt. Natürlich gibt es auch Fotos!

Doch bis dahin bin ich hochmotiviert zu ackern bis mir alles wehtut. Oder besser: Bis ich fahre.

Juhuuu!

Sonntag, 27. Juli 2008

Entschuldigung, ihr Latte dauert noch so 20 Minuten!

Heute war ein grauenhaft grauenschrecklicher Arbeitstag. Ich bin froh, dass er vorbei ist.

Sonntags haben wir ja immer Brunch im Alex. Und besonders wenn das Wetter mitspielt, haben wir volles Haus. Da das Wetter heute zeitweise mitgespielt hat, hatten wir die ganze Terrasse voll. Das Problem dabei war, dass glaube ich drei oder vier leute ausgefallen sind. Das heißt, wir waren bis 12Uhr zu dritt und dann zu viert. Der Brunch geht von 9:00 bis 14:30 Uhr. Und in dieser zeit haben wir ca. 200 Mal das Buffet verkauft. Wir waren dermaßen unterbesetzt, dass wir gerannt sind wie die Irren und doch sind Leute gegangen, weil sie nicht bedient wurden, zu lange auf ihre Getränke warten mussten, oder beleidigt waren, weil die Küche es nicht geschafft hat, die Teller schnell genug zu spülen. So bildete sich am Buffet also eine Schlange von Menschen, die auf frische Teller und frisches Besteck gewartet haben, was nicht da war, weil wir nicht dazu kamen, das dreckige Geschirr einzusammeln. meine Kollegin hat dann irgendwann nur noch eine Schüssel unter den Bondrucker gestellt und aufgehört, die Getränke zu machen, weil sie keine Tassen mehr hatte. Ich habe an der anderen Theke ebenfalls aufgehört, weil unser gesamter Gläservorrat aufgebraucht war. Das Motto des Tages: Chaos!
Irgendwann war ich so wütend und überfordert mit der Situation, dass ich angefangen hab zu heulen. Wenn man es nicht schafft, gleichzeitig Bestellungen aufzunehmen, Getränke rauszubringen, Tische abzukassieren und Geschirr wieder reinzutragen und nebenbei noch den ganzen Frust von verärgerten Kunden zu spüren bekommt und das an einem Sonntag, an dem man gar nicht arbeiten wollte, kann das schon ziemlich an die Substanz gehen.

Als ich mit der Bahn dann heim fuhr, schlug plötzlich irgendwo ein Blitz ein, es war ein Höllenlärm! Als ich dann aus der Bahn stieg fing es in strömen an zu gießen. Herrlich. Ich hatte auch noch ein kurzes weißes Kleid an. Fanden die Typen an der Bahn, die im trockenen der Wartehäusschen standen irgendwie viel toller als ich.

Pfff.... naja, jetzt bin ich zu Hause, höre schnulzige Musik, trinke einen Schluck Wein und lasse den Tag revue passieren. Hmmm. fertig.

Freitag, 25. Juli 2008

30 Grad Sommerhitze oder: die Kunst des Kaffeefleck-entfernens

Heute war ein verdammt heißer Tag. Ich hätte meinen Chef Marco erschlagen können, als der auf die zuckersüße Idee kam, heute doch mal die komplette Theke zu putzen, alle schränke, alle Glasregale, alles. Das bei dreißig Grad, kurz nachdem wir zwei Stunden lang wie die Wilden gelaufen sind, weil es so voll war und wir so hilflos. Heute hat mal wieder nix geklappt.
Jedenfalls hatte ich dann nach 7 Stunden endlich Feierabend.

Martin hat mir dann eröffnet, dass es ein kleines Problem wegen der Autoversicherung gebe. Auf das Anliegen hin, dass sich ein 25jähriger Fahranfänger versichern lassen wollte, antwortete der Versicherungs-heini mit "Das geht ja noch". Auf das Anliegen, dass er seine 20jährige Fahranfänger-Freundin ebenfalls mitversichern lassen wollte, antwortete er mit einem "ach du scheiße". Jap. Das habe ich mir dann auch gedacht. Ich weiß ja, dass ich mir kein eigenes Auto leisten kann, aber dass ich mir nicht mal die Versicherung für den wagen meines Freundes leisten kann, ist echt etwas frustrierend. Und ohne Versicherung fahre ich nicht. Jetzt müssen wir gucken, ob ich wenigstens fahren kann, wenn er dabei ist. Ansonsten werde ich Strecken wie zum Supermarkt wohl irgendwie ohne Versicherung fahren müssen.Hoffen wir, dass dabei nicht zufällig ein nagelneuer Mercedes um die Ecke biegt, den ich ausversehen nicht sehe. ^^

Ansonsten lebt sich dieser tag wie so viele andere auch. Arbeiten, Fressen,Schlafen. Ich bin mal soooo gespannt auf mein Gehalt, ich habe diesen Monat ja wirklich einiges an Stunden zusammenbekommen. Da wäre eine Reise nach Holland vielleicht gar nicht mehr so schmerzhaft fürs Portmonee (schreibt man das heute so???).

Naja, ich glaube, ich versuche mir heute abend mal ganz sanft in den hintern zu treten und suche mal nach Studiumsmöglichkeiten. Wenn ich was finde, sag ich bescheid.

Sonntag, 13. Juli 2008

schon wieder viel zu viel geschrieben

Sonntag. Wow. Endlich.

Habe meine schreckliche sieben-Tage-Woche endlich hinter mich gebracht. Seit Mittwoch lief eigentlich alles ganz grauenhaft. Freitag kam nach der Arbeit noch eine ganz liebe Freundin vorbei und wir haben nch lange bei einem Kaffee gesessen und uns unterhalten, obwohl mein Körper nach Ruhe geschrien hat. Die Relation daraus war dann, dass um halb zehn mein Kreislauf so derbe in den Keller ging, dass ich mich recht schnell verabschiedete und die Flucht nach Hause ergriff. Ich hatte mich eigentlich riesig auf unser monatliches Treffen gefreut. Also werde ich mir nächsten Monat an unserem Treffen-Tag frei nehmen. Ist ja auch nur ein mal im Monat.

In der Nacht auf Samstag schlief ich kaum und am nächsten Morgen musste ich wieder arbeiten. Zusätzlich bekam ich dann noch totale Regelschmerzen. Ich fragte, ob ich vielleicht an der Theke arbeiten dürfe, weil es mir so scheiße ginge (da rennt man nicht ganz so viel). Stattdessen bin ich wieder fast 7 Stunden nur gelaufen. Heute das selbe, nur ohne zu wenig Schlaf. :) Und da ich mir überlegt habe, dass ich das meinem Körper nicht auch noch die nächsten 6 Tage antun kann, bevor ich das nächste Mal frei habe, habe ich mir für morgen frei genommen. *juhuuuu*

Ich hffe die nächste Woche wird besser.

Martin ist heute umgezogen. Er hat bis heute nch bei seinen Eltern gewohnt (wegen des Studiums; 300m von meiner Wohnung weg) und wohnt jetzt außerhalb von Köln in Porz. Ungefähr ne Stunde mit Bahn und Bus (insofern mal ein Bus kommt). Ich vermisse ihn jetzt schon.
Finde ich auch irgendwie komisch. Es kamen schon so viele Leute zu mir und haben mich gefragt, warum ich eigentlich nicht mit ihm zusammenziehe. Es scheint da wohl irgendsoein Gesetz zu geben, dass Menschen, die sich lieben und in ihrer eigenen Wohnung leben, unbedingt zusammenleben müssen. Ich fand diese Frage immer ganz grauenhaft, habe immer beteuert, dass ich sehr froh bin, allein zu wohnen und meine Ruhe zu haben. Das hat kaum jemand verstanden. Martin würde auch sofort mit mir zusammenziehen wenn ich es wollen würde. Er findets aber auch so völlig okey. Doch irgendwie fehlt er mir. Insgesamt in letzter Zeit. Ich gehe fast nur noch arbeiten und bekomme kaum noch mit, was so bei ihm läuft. Der Umzug, die Tatsache, dass er gerade auch seinen Führerschein macht... Oder so klenigkeiten, dass die heute Abend bei seinem Bruder in Porz nen Videoabend machen, und ich einfach zu kaputt bin um mir nch Stundenlang irgendwelche Filme reinzuzuiehen. Irgendwie frustrierend. Vielleicht denke ich deswegen in letzter Zeit, dass es vielleicht doch gar nicht so bedrohlich wäre, mit ihm in einer Wohnung zu leben. Vorausgesetzt ich kann mindestens einen Raum zwischen uns bringen. So würde man sich wenigstens nch öfters mal sehen. Und nicht aneinander vorbeileben, s wie ich das grad empfinde.

Naja, egal. Was Positives? Ich mecker ja auch immer viiiiel zu sehr. Dafür, dass ich dieses Wochenende ungewollt so viel gelaufen bin, habe ich auch jedes Mal gutes Trinkgeld bekommen. Ich spare ja schon seit einiger Zeit mein Trinkgeld für einen Laptop. Ich habe heute die 500-Euro-Grenze geknackt! *freu*

Naja, soviel von mir. Morgen ausschlafen und mich (zwanghaft) entspannen. Vielleicht gehe ich mir auch Berge zu Essen kaufen und Guck Fernsehen bis mir die Augen eckig werden. Oder ich lese mein Buch zu ende. ich könnte aber auch aufräumen, waschen, einkaufen gehen... Zur Bücherei muss ich, und zum Frauenarzt auch! Uiuiuiuiui... Dann doch lieber fernsehen, Chips und schokolade.
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